Evangelisch-Lutherische  Kirchengemeinde Basthorst


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St. Marien    für Basthorst, Dahmker, Möhnsen und Mühlenrade

Die St.-Marien-Kirche in Basthorst

Bauwerk

Unsere Kirche ist Maria, der Mutter Jesu Christi, geweiht. Baulich wird sie charakterisiert:


Einschiffiger Feldstein-Saalbau mit kleinem 5/8-Chor aus Ziegeln und 43 Meter hohem achtseitigem, spitz behelmtem Westturm aus Ziegeln auf rechteckigem Unterbau in neugotischen Formen. - Innen Kreuzrippen-Gewölbe, fünf im Schiff aus Holz auf Wanddiensten. Neugotische Einrichtung mit Westempore.*) Beim Betrachten der Feldsteinmauern fällt auf, dass man die mächtigen Fenster spitzförmig umbaute und keine Schichtung der Steine, wie bei anderen Bauten, bevorzugte.

*) Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenk-mäler, Band Hamburg, Schleswig-Holstein, Deutscher Kunstverlag Berlin München, 3. Auflage 2009, Seite 182 f.

Innenraum von Empore Wetterfahne von 1858

Fotos:

Kirchenraum von der Empore aus, 2012. Frage: Was hat sich seither verändert?


Rechts: Wetterfahne verrät Baujahr 1858.

Ausstattung aus der alten Kirche

Altar

Einige Ausstattungsstücke stammen noch aus der Vorgängerkirche, so der 1668 entstandene marmorne Barockalter (links), abgeschlossen mit Wappengesims samt Kreuz, mit dem 1858 eingefügten Mittelbild „Kreuzigung Christi“.1)
Die lateinische Inschrift darunter weist auf die damaligen Patrone, derer „von Uffeln“, die großzügige Donationen leisteten, auch das Wappenfenster in der Nordwand (unten eins von acht).
2)


Der riesige Granit-Quader soll in heidnischer Zeit als Opfertisch gedient haben, Blutrinnen deuteten dies vor dem Behauen an.

Das Altarpult aus Messing-blech, mit eingravierter Kreuzigungs-gruppe, hat 1651 Pastor Andreas Gregorius gestiftet, die Leuchter sind von 1676 bzw. 1734 (unten).

Wappenfenster von Uffeln

Älter als die Kirche ist auch der Taufkerzenleuchter von 1659.

Altarpult und 2 Kerzenleuchter

Moderne Kunstwerke

Relief Begegnung

Ein zeitgenössisches Kunstwerk ist das Relief „Gesegnete Begegnung“ über der Eingangstür in der Südwand, das 2005 von dem Bildhauer Carl Constantin Weber aus Potsdam geschaffen wurde.


Es zeigt die Begegnung von Maria und Elisabeth, der Mutter Johannes des Täufers. Dargestellt ist der Moment, in dem beide Frauen, die ihre Kinder unter den Herzen tragen, zum Gruß die Hand erheben und damit zugleich ihre noch ungeborenen Kinder segnen (links). Elisabeth wird die Mutter von Johannes, der später der Täufer genannt wird, Maria die Mutter von Jesus sein.

Mutter-Kind-Skulptur Friede-Lune

Das jüngste Werk ist die Skulptur „Friede-Lune“ der Künstlerin Annegret Kon aus dem Jahr 2014. Die Darstellung einer Mutter, die ein kleines Kind auf dem Arm hält, orientiert sich an der Ikonografie der Muttergottes in der christlichen Kunst. 3)

Ikone

Neu sind auch die Paramente an Kanzel und Altar, von unserem Bastelkreis 2013 finanziert. 4)


Ikone (links), Schutzmantel-Madonna im warmen Kerzenschein (Mitte), Orgel (rechts).

Schutzmantel-Madonna Orgel

Die Geschichte der Kirche lesen Sie hier.

Und so finden Sie unsere Kirche im Dorf.

Farbfotos:

Manfred Maronde 2012 - 2017.

Hinweis: Die auf dieser Seite und bei „Geschichte“ enthaltenen Infos finden Sie in ähnlicher Form in unserem Faltblatt (PDF,
383 kB), das in der Kirche ausliegt.

4) Mehr im Gemeinde-Brief, 2013 Sommer, Seite 2.

1) Mehr in Gemeinde-Briefen, 2014 Frühjahr, Seite 2, und Sommer, Seite 11.

2) Mehr in Gemeinde-Briefen, 2014 Frühjahr, Seite 2, und Sommer, Seite 11.

3) Mehr in Gemeinde-Briefen, 2014 Frühjahr, Seite 3, Sommer, Seite 3, und Weihnachten Seite 3.

FBBastho.pdf